Die Seiten für Höven!

Reiterdorf Höven

Das am Rande der Hunteniederung gelegene Reiterdorf Höven wird von der Landwirtschaft und dem Reitsport geprägt. In Höven bestehen zwei Reithallen, ein Reiterverein, eine Reitschule und ein Reiter-Fanfarenzug. In der Landwirtschaft werden Pferde- und Viehzucht sowie Ackerbau betrieben. Urkundlich wurde Höven erstmals 1435 im Zusammenhang des Gutes Höven erwähnt.

(aus "Vom Bauernjungen zum Volksbürgermeister", Diedrich Fischbeck)

Aktuelles

Weihnachtsreiten - Mitglieder machen auf Pferderücken gute Figur

NWZ online vom 20.12.2016 von Uwe Arndt

Höven - Festlich geschmückt war die Reithalle für das traditionelle Weihnachtsreiten in Höven. Bei Glühwein, Spekulatius sowie Kaffee und Kuchen ließen es sich zahlreiche Besucher nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzunehmen.



In zahlreichen Kostümen als Schneemann oder Weihnachtsmann traten die kleinen und die großen Reiter des Reitvereins (RV) Höven auf. Acht Gruppen gingen an den Start. In jedem Jahr lässt sich das Organisationsteam um Kerstin Wieting etwas Neues einfallen. Die jüngsten Darsteller in diesem Jahr waren die Ponykinder bestehend aus 20 Reitern und Reiterinnen.

Auch in weiteren Aufführungen, wie etwa „Eiskönigin trifft Fluch der Karibik“, zeigten die Reiter ihr Können. Zum Schluss verwöhnte der Weihnachtsmann, der selbstverständlich mit der Pferdekutsche durch die Reithalle sauste, die Kleinen mit Süßigkeiten.

Kaum Konkurrenz auf dem Sattel zu finden

RV Höven führt Nachwuchsspitze bei Cup-Reiten an – Wenige Hallen zur Verfügung

Höven
Fast Verhältnisse wie in der Fußball-Bundesliga herrschen beim Cup-Reiten 2015/16 des Kreisreiterverbandes Oldenburg. Nur ist es hier nicht Bayern München, sondern der RV Höven, der einsam an der Nachwuchsspitze steht.

Schon in der vergangenen Cup-Serie war der Reiterverein Höven dominant. Dieser Trend scheint sich in dieser Cup-Serie noch zu verstärken.

In den acht ausgerittenen Teilprüfungen beim zweiten Durchgang am vergangenen Sonnabend in Höven erreichten die Gastgeber auf den Plätzen eins bis drei eine Platzierung. Bis auf zwei Ausnahmen: Lea Kristin Schmidt und Kimberly Schipper, beide vom RV Reinershof Kleinenkneten, konnten der übermächtigen Konkurrenz aus Höven Paroli bieten. Mancher wird sich fragen: Wo sind die spannenden Vergleiche unter den Vereinen geblieben? Dahinter offenbart sich das Dilemma der Reiter im Kreisverband. Vereine wie die Waldreitschule, die zurzeit keine Hallen als Trainingsstätten nutzen können, bleiben auf der Strecke. Neben Dötlingen fehlen auch die Starter mit guten Platzierungen aus Wildeshausen, Großenkneten oder auch aus Oldenburg.

Dass derzeit kaum Hallen zur Verfügung stehen, kann auch Hanno Naber, Erster Vorsitzender des Kreisreiterverbands Oldenburg, bestätigen. „Da sind wir auf die Vereine angewiesen.“ Zudem hätten sich die Strukturen in den Vereinen verändert – entweder seien sie überlaufen oder es seien kaum Mitglieder vorhanden. Aber nicht nur fehlende Hallen, sondern auch die Zeit sei ein Problem: Die fehle nämlich bei jungen Nachwuchsreitern. Nichtsdestotrotz ist Naber froh, dass das Cup-Reiten in Höven gut gelaufen ist. „Es wurde prima ausgeführt.“

NWZ online, 13.01.2016

Hövener reiten zum Bundestitel

NWZ online 16.09.2015

Team gewinnt Bundesentscheid – Zwei Punkte Vorsprung im Finale Die Freude über den Titelgewinn war groß.

In Höven gab es einen Überraschungsempfang.


Ritten beim Finale der Bundesponyspiele zum Sieg: die Mannschaftsmitglieder des RV Höven in der Besetzung Linus Richter (von links), Philline Thormählen , Katharina Willms und Eske Schierhold.

Blaubeuren/Höven
Das war die Krönung eines sehr erfolgreichen Sportjahres: Der RV Höven hat beim Finale der Bundesponyspiele in Blaubeuren (Schwäbisch Alb) den ersten Platz erreicht.

Jedes Jahr ermittelt die Deutsche Reiterliche Vereinigung auf Bundesebene in einem Finalturnier die beste Mannschaft in der Disziplin der Ponyspiele. Hierbei gilt es, in sechs verschiedenen Disziplinen eigenes Geschick, Reitkunst sowie Schnelligkeit in einem Mannschaftswettbewerb unter Beweis zu stellen. Für das Deutschlandfinale der Ponyspiele qualifizieren sich die Teilnehmer jeweils auf Landesebene.

Die erste Mannschaft des Reitervereins Höven konnte bereits im Mai auf Verbandsebene die gute Form aus der Liga unter Beweis stellen und als Ausrichter das Finale Weser-Ems für sich entscheiden. Auch beim Rasteder Landesturnier im Juli gewannen die Hövener gegen starke Konkurrenz, so dass die Verantwortlichen des Pferdesportverbandes Weser-Ems die vier erfolgreichen Reiter samt Betreuer zum Finale nach Blaubeuren entsandten.

Somit machten sich Katharina Willms, Eske Schierhold, Philine Thormählen und Linus Richter am vergangenen Wochenende mit ihren Eltern auf den Weg in den Süden.

Bei besten Wetterbedingungen starteten dort am Sonntag die Wettbewerbe auf der Anlage des Reitervereins Blaubeuren. In den einzelnen Disziplinen stellte sich schnell der Lokalmatador und Turnierfavorit BW Lions als Hauptkonkurrent bis zum letzten Wettbewerb dar. Doch die Hövener Mannschaftsführerin Hannah Richter stellte ihr Team sehr gut auf die Gegner und das leicht veränderte Reglement ein, so dass sich ein spannender Wettkampf entwickelte. Erst in der Endabrechnung konnten sich die Hövener mit zwei Punkten Vorsprung gegen die württembergischen Meister durchsetzen. Die Freude bei den Hövenern war entsprechend groß bei der Siegerehrung.

Die zweite Überraschung erwartete die erfolgreichen Ponyreiter bei ihrer Ankunft am späten Abend in der Vereinshalle in Höven. Der Vorstand hatte viele Vereinsmitglieder zu einem Überraschungsempfang geladen, so dass nach langer Heimfahrt der Meistertitel gefeiert wurde.

Hövener Nachwuchs reitet Konkurrenz davon

RVH hat bei Wertungsprüfungen der Waldreitschule Dötlingen die Nase vorn
von Peter Kratzmann - NWZ online 15.01.2015


Bild: Peter Kratzmann - Sieg im Dressurreiterwettbewerb: Nele Idelmann vom RV Höven mit ihrem Pferd Bounty.

DÖTLINGEN Fast unschlagbar scheint der Reiternachwuchs des RV Höven zu sein. Beim zweiten Durchgang des Cup-Reitens 2014/15, veranstaltet vom Kreisreiterverband Oldenburg, belegten die Hövener unter den ersten drei Plätzen in den insgesamt acht Wertungsprüfungen 16 von 24 möglichen erste, zweite und dritte Ränge. Damit setzt sich der Run der Hövener aus dem Vorjahr fort. Auch in der vergangenen Cup-Saison hatten die Spring- und Dressurreiter aus dem Reiterverein Höven die Nase vorn.

Zum zweiten Cup-Reiten hatte die Waldreitschule Dötlingen im Namen des Kreisreiterverbandes eingeladen. „Trotz Unwetterwarnungen hatten wir eine Starterfüllung von 70 bis 80 Prozent“, erklärte Jugendwartin Isabell Eilers. Unter den Augen der Richter Paul Warnke und Dieter Drees lieferten die Cup-Teilnehmer zum Teil ansehnliche Leistungen ab. Und es zeigt sich auch ein erster Trend, wer künftig in Richtung Cup-Meister reiten wird.

Julia Logemann vom RV Höven belegte in Dötlingen in der E-Dressur und der Kombinierten Wertung der Klasse E bestehend aus Springen und Dressur jeweils einen ersten Platz. Gleich zog mit ihr Vereinskameradin Eske Schierhold, die das A-Stilspringen gewann und in der Kombination ebenfalls die Führung übernahm. Tammy Nagel vom RuFV Großenkneten schaffte dagegen in der A-Dressur den Sprung auf den ersten Platz.

Die ersten fünf vorderen Plätze im Dressurreiterwettbewerb belegten die Hövener Nachwuchsreiter. Die Prüfung gewann Nele Idelmann vor Pascale Sophie Willms, Lisa-Sophie Neitzel, Jette Boning und Bjarne Bittner. Auch im Springreiterwettbewerb waren die Hövener auf den Plätzen eins bis drei zu finden.

Der dritte Cup-Wettbewerb in der laufenden Serie wird in der Reithalle der Reit- und Fahrschule Oldenburg am Sonntag, 8. Februar, veranstaltet. Das Finale findet am 7. März in Kirchhatten beim „RC Freitempo“ statt. Beginn in den Hallen ist jeweils um 10 Uhr.

Ergebnisse vom zweiten Cup-Tag in Dötlingen:

E-Dressur: 1. Julia Logemann (RV Höven/Whiteney L/7,70); 2. Kim Schipper (RV Reinershof Kleinenkneten/Luna/7,5); 3. Caprice Brandes (RV Höven/Yi Zafinaah/7,4).
E-Stilspringen: 1. Marie Weber (RV Höven/Baluba/8,0); 2. Eske Schierhold (RV Höven/Mary Poppins/7,5); 3. Julia Logemann (RV Höven/Whiteney L/7,2).
E-Komb. Prüfung: 1. Julia Logemann (RV Höven/Whiteney L/14,9; 2). Marie Weber (RV Höven/Baluba/14,8) und Eske Schierhold (RV Höven/Mary Poppins/14,8).
A-Dressur: 1. Tammy Nagel (RuFV Großenkneten/Delailah/8,0); 2. Michelle Schneider (RC Frei Tempo/Freixenet 69/7,4): 3. Julia Logemann (RV Höven/Whiteney L/7,3).
A-Stilspringen: 1. Eske Schierhold (RV Höven/Mary Poppins/8,0); 2. Marie Weber (RV Höven/Baluba/7,7); 3. Michelle Schneider (RC Freitempo Kirchhatten/Freixenet 69/6,7).
A-Komb. Prüfung: 1. Eske Schierhold (RV Höven/Mary Poppins/14,6); 2. Michelle Schneider (RC Freitempo Kirchhatten/Freixenet 69/14,1); 3. Lina Thalea Biehler (RC Frei Tempo Kirchhatten/Prince of Price/12,0).
Springreiterwettbewerb: 1. Katharina Willms (RV Höven/Arielle/7,7); 2. Bjarne Bittner (RV Höven/Bella/7,0); 3. Lisa-Sophia Neitzel (RV Höven/Jennefer/6,7).
Dressurreiterwettbewerb: 1. Nele Idelmann (RV Höven/Bounty/8,5); 2. Pascale Sophie Willms (RV Höven/Indira/7,1); 3. Lisa-Sophia Neitzel (RV Höven/Jennefer/7,0).

Schneemänner im Sattel und zweibeinige Pferde

Vorführungen von 40 Kindern in Höven – lange Vorbereitung
von Jutta Rudolf - NWZ 22.12.2014


Bild: Jutta Rudolf - Trabrennen: Zweibeinige „Pferde“ gab es beim Weihnachtsreiten auch zu sehen.

HÖVEN Die Arena in der festlich geschmückten Reiterhalle Höven war am Sonntag freigegeben für kleine Schnee- und Weihnachtsmänner auf Ponyrücken, Väter als zweibeinige Rennpferde und im gebändigten Zebra-Overall.

Schon über 20 Jahre findet das Weihnachtsreiten in Höven statt und auch in diesem Jahr zog es am Sonntag wieder viele begeisterte Besucher an. Die sogar aus Hamburg und Rostock angereisten Gäste waren gut aufgehoben bei Kaffee, Kuchen, Glühwein und Bockwurst im warmen Café oder in der Reithalle und belohnten das hervorragende Showprogramm mit ausgiebigem Beifall.

Hinter den Kulissen ließen aufgeregte Kinder mit ihren gestriegelten und geschmückten Pferden die Kälte vergessen und hinaus ging es in die große Arena als Herzensbrecher, Weihnachtskrümel oder Volti-Gruppe.

„40 Kinder des Reitervereins Höven nehmen heute teil“, berichtete Kerstin Wieting, Pressewartin des Vereins. Die wochenlangen Vorbereitungen haben sich gelohnt. Konzentriert und reibungslos zogen Ross und Reiter ihre Kreise, wechselten die Richtung und sprangen im Dreiersatz. Einer der Höhepunkte war das Trabrennfahren: Mit lauten Rufen wurden die zweibeinigen Renner von Publikum und Fahrern angefeuert. Und es geht weiter: Zum Jahresabschluss findet am 30. Dezember um 18 Uhr in der Reithalle Höven ein Freispringwettbewerb statt.